Krippenspiel am Sonntag, dem 23. Dezember 2012 auf Bezirksebene in Oldenburg-Kreyenbrück

Voller spannender Erwartung und mit zunehmender Nervosität warteten 25 Kinder auf ihren Einsatz. Als uns kurz vor Beginn noch die Botschaft erreichte, dass der Apostel als Überraschungsgast da ist, war die Anspannung kaum noch zu übertreffen.

Vor einer mehr als gut besetzten Kirche, es waren ca. 200 Zuschauer gekommen, ging es dann los.

Nach der Einleitung, vorgetragen von drei Kindern, wollte ein neugieriger Reporter wissen, was die Erwachsenen von Weihnachten halten und ob man sich erinnert, was damals geschehen ist.

Fußgängerzone – Einkaufszentrum – Stress – Hektik – Trubel - keiner hatte Zeit.

Die geplagte Hausfrau musste für den Braten sorgen, der Versicherungsvertreter brauchte noch einen Superbonus für einen guten Jahresabschluss. Der Kollege vom Abendblatt hatte diesen ganzen Rummel satt und der Sträfling war im Gefängnis jahrelang. „Was fang ich denn mit Weihnachten an?“ war die genervte Antwort.

Nun wurde Oma gebeten, die Story von damals zu erzählen.

Anschließend nahm uns der Kinderchor mit auf die musikalische Reise in das ursprüngliche Geschehen vor mehr als 2000 Jahren.

Eine tragende Rolle in diesem Teil des Stückes hatte der Esel. Er brillierte mit einem anspruchsvollen Monolog, der für viel Gelächter sorgte. Unter anderem sang ein Engelchor das Jesukind in den Schlaf und mit einem fetzigen afrikanischen Lied, das inhaltlich ausdrückte, dass Jesus für alle Menschen auf die Welt kam, endete die Vorstellung.

Die Akteure erhielten für ihre Darbietung tosenden Applaus der begeisterten Zuschauer.

Nach einem gemeinsamen Lied und herzlichen Dankesworten des sichtlich bewegten Apostels, gingen alle mit der Gewissheit nach Hause:

Jesus ist für alle da.

Weihnachten will, dass alle Menschen menschlich zueinander sind.