Fahrradtour, die Zweite

Hilfe, war das anstrengend. Über 20 km sind wir heute (Sonntag, 04. September 2005) durch Oldenburgs Süden mit dem Fahrrad gefahren. Es war bereits die zweite Tour. Dieses Mal waren es schon mehr Leute als beim letzten Mal, die sich auf den „Drahtesel“ getraut haben. Nachdem wir uns endlich alle bei einer Gaststätte in Huntlosen getroffen hatten und weitergefahren sind, merkten wir plötzlich, dass Jerome gar nicht mehr bei uns war. Na so was! Der war doch gerade noch da und außerdem der erste, der bei Wöbken ankam. Und nun? Nun ging die Suche los – Bodo in die eine Richtung und Wolfgang in die andere Richtung. Jerome stand wartend an der Straße und wunderte sich, wieso er plötzlich allein war. Bodo hat ihn eingefangen. Nachdem wir alle freundlicherweise von Gisi ein leckeres Kinder-Pinguin bekommen habe (stärkt ja ungemein!!!) ging endlich die eigentliche Radtour los. Wir fuhren ungefähr 5 Minuten, da gab es die erste Panne. „Wer hat eine Luftpumpe?“ So schallte der Ruf von hinten bis nach vorne. Dagmars Fahrrad hatte keine Lust mehr. Dem hinteren Reifen war die Luft ausgegangen. Wir hatten eine Luftpumpe dabei und pumpten.... Nach 500 Metern wiederholte sich das Ganze noch einmal. Na, das war ja ein Ding! Da muss man wohl mal den Reifen flicken, lieber Björn, liebe Dagmar. Dagmar entschied sich dann leider nach Hause zurückzukehren, um uns nicht weiter aufzuhalten. Schade, wir haben das sehr bedauert, aber es ging leider nicht anders. Wir hoffen, sie hatte trotzdem einen schönen ruhigen Nachmittag.

Mit uns ging es dann lustig weiter. Während dieser ganzen Prozedur hat unser Vorsteher die Zeit genutzt, um den zwei Jungs (Marvin und Jerome) zu zeigen, wie man vom Deich ans Wasser kommt. Marvin hatte natürlich gleich nasse Socken, aber wir hatten ja sonniges schönes Wetter...

Es ging weiter am Deich entlang bis wir an einen schönen Platz kamen und das erste Picknick ausgepackt wurde. Ein wenig Ball wurde mit den Kindern gespielt und die Erwachsenen konnten sich etwas stärken. Marvin verteilte zwischendurch auch etwas „Abendmahl“! War ja schließlich schon ein paar Stunden her?!?

Nun ging es auf der anderen Seite des Kanals auf dem Deich weiter. Dieser Weg war etwas beschwerlich. Wir mussten uns alle sehr konzentrieren. Es war sozusagen ein Schmalspurweg. Besonders für Benny war es schwierig, wir haben aber mit vereinten Kräften versucht ihn zu unterstützen. Irgendwann hatten wir auch diese schwierige Strecke überstanden und bogen links Richtung Bümmerstede ab. Dort fuhren wir dann einige Kilometer weiter bis Wolfgang den Kindern ein Eis spendierte. Mann, war das lecker und eine super Belohnung! Danach haben wir uns teilweise getrennt und fuhren jeder wieder in seine Richtung nach Hause.

Es war alles in allem wieder eine sehr schöne Tour. Vielen Dank an die Organisatoren Gisi , Wolfgang und Christel. Ich denke, dass wird nun im wahrsten Sinne des Wortes eine „eingefahrene“ Sache werden. Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrradtour. Oldenburg hat einfach zu viele schöne grüne Seiten und Fahrradwege, als dass man diese noch unbefahren lässt. Eingeladen sind natürlich jedes Mal weitere MitfahrerInnen und OrganisatorInnen.