Fahrrad-Tour am 29.05.2005

Unsere Radtour startete bei gutem Wetter – es war nicht zu warm und nicht zu kalt – am Wildenloh. Eine zweite Gruppe stieß in Petersfehn auf die Startergruppe, so dass es mit 16 Fahrrad begeisterten Geschwistern durch USA (Unser schönes Ammerland) ging. Gleich zu Beginn traten bei den „untrainierten“ Fahrrädern gewisse Probleme auf, die aber – Dank unserer fachkundigen Mitfahrer - an Ort und Stelle schnell behoben werden konnten.

An Wiesen und Feldern und Baumschulen vorbei ging es dann in Richtung Kayhauserfeld. Das Organisationsteam hatte die erste Pause an der Ecke Portsloger Damm/Kleefelder Weg angesagt – für einige Ungeübte ein willkommener Anlass, vom Drahtesel zu steigen. Obwohl auf der am Wege gelegenen Weide uns zahlreiche Kühe begrüßten – und sicherlich die Pausenmilch geliefert hätten, griffen wir doch lieber zu unseren mitgebrachten Getränken.

Weiter ging es dann über streckenweise äußerst schmale Pfade in Richtung Engelsmeer. An dem ersten Ruheplatz des unter Naturschutz stehenden Engelsmeeres war die zweite Pause angesagt, die dazu nutzte wurde, Wissenswertes über dieses „Meer“ zu vermitteln. Einige Interessierte machten sich auf den direkten Weg an das Wasser. Andere nutzten diese kleine Verschnaufpause, um sich zu stärken. Nutznießer dieser Pause waren allerdings die Mücken, die sicherlich auf ihre Kosten kamen – und nur auf uns gewartet hatten. So waren wir schließlich froh, diesen Ort wieder verlassen zu können.

Die Weiterfahrt gestaltete sich allerdings als sehr schwierig, weil der Weg aus sehr feinem Sand bestand, so dass die Fahrräder – sehr zum Unwillen von unserem jüngsten Teilnehmer, der auch noch Bekanntschaft mit dem Sand machte - geschoben werden mussten.

Nach diesen kurzen Strapazen ging es über eine gemütliche Strecke zum Woldsee. Hier warteten schon einige weitere Geschwister auf uns Radfahrer. Die Kinder nutzten hier die Möglichkeit, sich am Strand auszutoben – die Erwachsenen zeigten doch schon einige Ermüdungserscheinungen und genossen die Sonne und das Woldsee-Ambiente.

Wenn man bedenkt, dass unsere jüngsten Mitfahrer diese Radtour ohne große Probleme bewältigten, so sehen wir für bisher noch unentschlossene Geschwister gute Chancen, die zweite Radtour ohne Bedenken anzugehen.

Übrigens haben wir festgestellt, dass die Straßen in unserer Umgebung so gut ausgebaut sind, dass selbst die doppelte Anzahl von Teilnehmern darauf bequem Platz findet!!

Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Organisations-Team eine schöne Tour vorbereitet hatte, die keinen überforderte. Die positive Resonanz führte schon beim Sonnenbaden am Woldsee zu der Überlegung, noch in diesem Jahr eine zweite Radtour zu veranstalten.